Behandlungsmethoden und Verfahren

Im Rahmen der gesetzlichen kassenärztlichen Versorgung und der privaten Krankenversicherungen arbeite ich als Psychologische Psychotherapeutin mit dem Verfahren

Tiefenpsychologisch-fundierte Psychotherapie

und der Methode des EMDR (Traumatherapeutische Ergänzungsmethoden bei Posttraumatischen Belastungsstörungen) sowie der progressiven Muskelentspannung nach Jacobson.

Die tiefenpsychologisch-fundierte Psychotherapie holt den Patienten dort ab, wo er gegenwärtig in seinem sozialen und soziokulturellen Umfeld an einem aktuellen Konflikt leidet und Hilfe sucht. Sie arbeitet mit dem Patienten an der Auflösung und Verringerung von Symptomen und hat das Ziel, Besserung oder Heilung über „Einsicht oder eine positive Beziehungserfahrung zu erreichen“ (Wöller/Kruse 2001). Gegenstand der Behandlung ist die Arbeit am „Schnittpunkt der Lebensgeschichte des Patienten“: im Feld der psychosozialen aktuellen Konflikte des Patienten, sowie dem Bewusstwerden und Bearbeiten seiner interpersonellen Konflikte und dem Einfluss schicksalhafter Ereignisse auf diese. Der Rückgriff auf die Vergangenheit wird auf den zentralen Konflikt begrenzt (Reimer und Rüger, Psychodynamische Psychotherapien, Heidelberg 2006).

In der aktuellen Beziehung zwischen Psychotherapeut und Patient werden die symptomauslösenden oder symptomverstärkenden Beziehungskonstellationen fokussiert. Das aktuelle soziale Umfeld wird auf seine belastenden oder krankmachenden Interaktionsmuster betrachtet und neue Lösungen für die gegenwärtige Situation und mit einer inhaltlichen Fokussierung in einem zeitlich begrenzten Rahmen erarbeitet.

EMDR Traumatherapie (Eye Movement Desensitization and Reprocessing)

„Die Wahrscheinlichkeit mindestens einmal im Leben ein emotionales Trauma zu erleiden— ist hoch“. (PP Deutsches Ärzteblatt 9/2005) Nach einem traumatischen Erlebnis können Symptome wie Schreckhaftigkeit, belastende Erinnerungen und damit zusammenhängende Gefühle, Albträume und die Vermeidung von Situationen auftreten, die das Trauma hervorgerufen haben. Bei einem hohen Prozentsatz der Betroffenen bilden sich die Symptome nach wenigen Wochen oder Monaten spontan zurück.

Etwa ein Viertel der Betroffenen entwickelt eine Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS), wenn diese Symptome chronifizieren. Die Indikation für EMDR kann in der kassenärztlichen Versorgung bei der Diagnose einer posttraumatischen Belastungsstörung im Einzelsetting zur Anwendung kommen (Wissenschaftlicher Beirat Psychotherapie 2006). EMDR Behandlung unterstützt den Patienten, die mit dem Trauma verbundenen Gefühle und Bilder zu verarbeiten und zu verändern. EMDR verbessert die neurobiologische Funktionsstörung und die Verarbeitungsfähigkeit des Patienten.

Weitere Informationen: www.emdria.de